Archive for the ‘Bildergeschichten’ Category

Je trister Solingen wird…

Freitag, Oktober 30th, 2009

und die Aussichten für Solingen, desto schöner scheint der Herbst die Tristesse zu übertünchen zu versuchen.

Und wenn in Solingen auch nur wenig Dinge Anlass zur Freude sind, so lässt wenigstens das Wetter diesen Herbst zu einem der Schönsten seit langem werden. Das ist auch gut so. Licht soll gegen Depressionen helfen…

Meine neue Freundin hat ihre erste Testreihe hinter sich gebracht und ich bin mehr als zufrieden mit ihrer Sicht der Dinge.

So fanden wir heute eine Aufnahme, die vielleicht nie wieder so gemacht werden kann (und niemand hätte geglaubt, dass sie überhaupt noch sein kann…).

Aber wer weiß? Vielleicht ist für die olle Hucke ja noch gar nicht Herbst oder gar Winter…bekanntlich mahlen die Mühlen in Solingen etwas langsamer…
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Die alte Madame kann froh sein, dass Sie hinten keine Augen hat.
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Dafür gibt es in der Innenstadt auch bunte Blätter, gammelige Beeren und goldenen Herbst. Und ab und an kann man sogar ein paar von Lauras Sternen finden…

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Manchmal sehe ich rot
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Manchmal läuft man besser weg…
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Der Sommer ist da!!!

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

Und wir haben Schnupfen, nachdem wir heute Nacht die Garage vom Vermieter mit leer geschüppt haben.

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Aber wir haben auch endlich einen eigenen Pool, direkt wenn wir aus der Terassentür kommen. Dem Wettergott sei dank. So viele Geschenke in einer Nacht…

Der Mai ist gekommen…

Freitag, Mai 1st, 2009

…die Bäume schlagen aus.

Wilder, hemmungsloser  Sex in meinem Garten:
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Die Natur explodiert

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Aber ab und an tritt jemand auf der Stelle – und bleibt allein…

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Spartipps für Solingen, Folge 1

Donnerstag, April 16th, 2009

Hier nun der erste Teil wirksamer Spartipps für Solingen.

Schulzahnärztlicher Dienst

Schon zu Kinder- und Jugendzeiten habe ich diese Einrichtung gehasst. Stellte ich fest, dass im Sanitätsraum Licht war, war mir immer erst einmal der Frühlingsanfang verhagelt, da sich ein Gefühl von Magengrummeln, Angst und Bauchweh in mir breit machte.  Ich trank kalten Kaffee und aß grüne Kreide dazu (weiße war grad nicht im Klassenzimmer) weil mir ein Nachbar erzählte, dass man davon Fieber bekommt, nur um den schulzahnärztlichen Instrumenten zu entgehen.

Das gelang mir nicht immer und so beschloss ich zuweilen, Löcher mit der Zunge abzudecken und kam tatsächlich ohne den verhassten Zettel davon. Ein anderes Mal stellte ich fest, dass es auch keine Folgen hatte, wenn man den Zettel einfach in der erstbesten Tonne entsorgt.

So überlebte ich auch diese Zeit relativ unbeschadet. Nun trifft es meinen Sohn. Gottlob ist der nicht so ein Schisser, sondern er nimmt die Prozdeur mit fröhlicher Gelassenheit hin, da er eine Unterrichtsunterbrechung eher als genlungene Abwechslung genießt.

Im ersten Jahr brachte er also einen hübschen, grünen mit Krododil bedruckten Zettel mit, auf welchem man ihm eine Versiegelung anriet. Die hatte er aber bereits, so dass wir diesen Zettel gelassen übersehen konnten.

Der Zahnarzt grinst schon immer breit und zu seinem Schutz zitiere ich seine Kommentare zum schulzahnärztlichen Dienst hier nicht.

In der zweiten Klasse freute sich mein Sohn, da es tatsächlich möglich ist, auch ohne Zettel aus dem Raum zu spazieren und mit breit grinsendem „alles bestens“ schreitete er stolz durch den Tag.

Leider war aber nicht „alles bestens“ und als sich kurz darauf Schmerzen einstellten, war es fast zu spät. Trotz regelmäßiger Kontrolle und vor allem, sehr kurz nach dem angeblichen „alles bestens“. Wieder verdreht der Zahnarzt die Augen…

Nun sind wir in der dritten Klasse angekommen und da ist einfach die Zeit, „Spangen“ anzukreuzen. Paßt offenbar einfach in die Zeit.  Beim Erwähnen des schulzahnärztlichen Dienstes verdreht auch der Kiefernklempner die Augen und verabschiedet uns mit einem fröhlichen „vergessen Sie´s“. Viel zu früh, viel zu viele Milchzähne, kommen Sie in ein paar Jahren wieder….

Mal ehrlich: Wem die Zähne der Kinder bislang egal waren, der ändert das auch nicht nach einem Zettel von den Zahntanten oder – onkels.

Ein Kind, welches keine gesunde Ernährung von zuhause aus lernt, wird auch nach den Zahntanten nicht auf Apfelfrühstück bestehen sondern weiterhin lieber Milch-Schokobrötchen ohne Zahnpasta essen.

3 Jahre Schule, 3 mal untersucht, 3 mal daneben gelgen…

Aufklärung, Prävention und Sensibilisierung bei den Kindern ist gut und richtig. Aber diese Massenuntersuchungen – wem bringen sie was, wenn es doch keine Konsequenzen gibt? Wenn die Diagnosen fragwürdig sind? Wenn die Kinder mehr Angst davor haben, als dass sie Nutzen davon tragen?

Würde es – ganz ehrlich – dann nicht eher bringen, Kinder in Massenuntersuchungen auf Gewaltspuren hin zu untersuchen?

Geld dafür zu investieren, Ritalin durch Pädagogik zu ersetzen oder einfach Lehrer besser fortzubilden?

Sparen, in den Schulen die Hygiene verbessern und die Personalkosten in gesunde Frühstücks investieren. Das würde manchem zahnkranken Kind besser helfen. Oder aber die personellen Ressourcen nutzen und da einsetzen, wo sie bitter nötig sind: Im ASD, in der Jugendhilfe, im Sozial-psychiatrischen Dienst….irgendwo dort, wo Menschen nach Unterstützung rufen, wo Kinder in Deutschland arm sind oder gar leiden … wer Ohren hat, der höre.

Frühlingsgrüße aus dem Pött

Samstag, März 21st, 2009

Es ist Frühling geworden! Im Pött scheint die Sonne und die Welt wird endlich wieder bunter.

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Draussen Schnee, drinnen Tee

Sonntag, Januar 11th, 2009

Das Wetter ist wunderbar. Ich erinnere mich an jenen 19. Januar 2008, als wir draussen +12°C hatten und ich nach Tage langem Dauerregen dem Wetter zum Trotz „Bergisch-Land-unter“ gebastelt habe.
bergischland.jpgDer Wettergott hat mein Flehen gehört und nicht nur mich glücklich gemacht
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Auch die Enten im Pött wirken erholt und relaxed und ich stelle erfreut einmal mehr fest: Ich wohne nah am Paradies!

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Draussen Schnee, drinnen Tee.
Wem Zigarettenrauch nichts ausmacht, zu Gunsten einer guten Tasse Tee in urgemütlicher Atmosphäre, der kann an dem „Schauspiel“ direkt gegenüber dem Theater – im Cafe Arena – einen wunderbaren Ausblick genießen, der besser ist als Kino und ein wenig das Gefühl einer kleinen Zeitreise empfinden.

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Der Fledderichpavillon – oder: offenbar habe ich doch noch zuviel Zeit…

Mittwoch, Januar 7th, 2009

…das Fernsehprogramm ist mieserabel, daher schmeiße ich alle guten Vorsätze einmal mehr über den Haufen und klebe an meinem Laptop fest. Nicht für alle meine Online-Freunde hat das neue Jahr gut begonnen, daher versuche ich wenigstens den Versuch einer unterhaltsamen Posse oder einer kleinen, aber lokalen Ablenkung.

Das örtliche Blättchen filosofiert ja immer noch über die Zumutbarkeit des Pavillons. Aber was ist schon zumutbar? Ist dem Bürger die Karstadt-Ruine zumutbar? Ich habe heute gesehen, dass Hugebruch räumt…ist mir DAS zumutbar?

Ist es der HLG zumutbar, Geld zu investieren und ihnen nun auch noch die Kosten für den Schrotthaufen aufzuerlegen?

Ist Solingen überhaupt noch irgendwem zumutbar?

Ich hoffe doch. Machen wir aus dem Hedderich das Fledderich-Büdchen. Fleddern das Ding irgendwie auseinander und packen es sonstwo hin. Hauptsache die Künster ziehen hinterher wieder ein, denn wenigstens die machen das Teil zur Augenweide.

Vielleicht sollten die auch im Karstadt so lange wie noch möglich die Solinger mit ihrer Kunst erfreuen oder wir engagieren die Christos. Die haben schon lange nix mehr in scheußliches Papier gehüllt. Wenn man alle Fenster im Turm aufmacht, könnte man ja so gar eine Verpackung reinweben…

So, nachdem ich aus meiner Zeit so einen gequirlten Blödsinn verzapft habe, noch ein Bildchen für den Solingen-Fotoatlas.?
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Angesichts solcher Bilder kann man doch optimistisch in Solingens Zukunft blicken. ES KANN NUR AUFWÄRTS GEHEN!

Gestern noch

Sonntag, Januar 4th, 2009

Gestern noch stolz und schön, der Sheriff vom Pött. Heute sieht er etwas mitgenommen aus.

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So ist Leben.

Die Vogelpolizei

Sonntag, Januar 4th, 2009

Erst einmal, wenn auch etwas verspätet: Frohes neues Jahr!

Ich wünsche mir viel und dass es in Erfüllug geht und Euch wünsche ich, dass auch alles in Erfüllung geht, was Ihr Euch wünscht.

Nachdem mich Weihnachten das Fernweh kurz ans Meer verschlagen hat, bin ich auf der Suche nach heimischen Gewässern  mal wieder über die Schönheit der Natur gestolpert und erschreckt darüber, wie blind man doch vorher durchs Leben gestolpert ist. Dabei ist das Gute oft so nah.

Die Fauna im Pött. Wo sich Eisvogel, Enten und Perlhuhn tummeln, taucht irgendwann auch die Vogelpolizei auf. Stolz und mächtig saß er da.
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Der Sheriff vom Pöttsee. Kein Tümpel ist ihm zu klein.

Es war ein Schauspiel sondergleichen, was sich geduldig ablichten ließ und uns einen unvergesslichen Mittag geschenkt hat, der das Fernweh mehr als nur linderte. Direkt vor der Haustür.

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HAUPTbahnhof

Samstag, Oktober 4th, 2008

Jetzt endlich heißt er so. Der alte Bahnhof Solingen-Ohligs. Und in werdender Marodie steht er dem inzwischen zum Tangogleis mutierten alten Hauptbahnhof bald nicht mehr nach.

Viele Verbotsschilder laden dazu ein, genauer hinzusehen. Und so finden sich im Auge der Fotografin Zeitzeichen, gut gegossene Pfützen und kleine Belanglosigkeiten, die es Wert sind, noch einmal ihren Platz auf meinem Chip und in meinem Blog zu finden…

Büchsenlicht

Spiegelung

 Pfützenromantik

Zeit-Reise

Und so viel anders sieht es am Ostkreuz in Berlin auch nicht aus…
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